Tag Archives: Leben und Tod

Die Stille nach dem Sturm

Das Fenster stand sperrangelweit offen, als der Sturm meine Welt erreichte. Ohne abzubremsen, fuhr der Wind hinein, und jagte durch die Stockwerke. Zuerst den langen Flur entlang, wobei er die Garderobe mit sich riss und die Bücher aus den Regalen … Continue reading

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Die Illusion des letzten Aktes

Hast du wirklich gedacht, dass nur der Vorhang fallen muss, damit du auf die nächtliche Straße treten und Sorglosigkeit atmen kannst? Dass der kühle Winterwind auf deinen Schultern das einzige Anhängsel ist, das du abzustreifen wünschst? Dass der Applaus verebbt, … Continue reading

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fort.

und dann wenn nichts mehr ist wie es war erinnerst du dich der faden tröstlichkeit von normalität greifst nach ihren konturen und ringst in ihrem einst so trivialen licht nach atem – doch das gestern ist fort und normalität nichts … Continue reading

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Orte wie dieser – Des lieux comme celui-ci

Es ist ein besonderer Moment für mich, kurz vor Ende des Jahres, einen alten Text im neuen Gewand präsentieren zu können. „Orte wie dieser„, den ich Anfang März im Blog veröffentlichte, handelt von einem Ort, der mein Leben von Anfang … Continue reading

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Es gibt kein Ende – nur Anfänge…

Wie viel Chamäleon verträgt mein Leben?, fragte ich vor einiger Zeit. Ich weiß es jetzt. Fast zwölf Wochen sind seit dem letzten Eintrag vergangen. Das sind gute drei Monate, ein viertel Jahr. Für mich jedoch fühlt es sich an wie … Continue reading

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Orte wie dieser

Um mich herum ist es dunkel. Nur am Ende des Raumes zeichnet sich das dunkelblaue Rechteck des Himmels im Rahmen des Fensters ab. Es ist eisig draußen und doch habe ich das Fenster einen Spalt geöffnet und die kalte Luft … Continue reading

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Das Krähenkind

Die Krähe, sagt man, sei ein Symbol sowohl für das Leben als auch für den Tod. Ihr krächzender Schrei ist Träger einer wichtigen Botschaft. Als eine Art Schwellenwächter zwischen hell und dunkel, steht sie sinnbildlich als Bote für das Unbewusste. … Continue reading

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Rückblick auf Kapitel 2013

Ich mag den Übergang von einem Jahr zum anderen. Ein Jahr in einem Leben, ähnlich wie ein Kapitel in einem Buch. Ein jedes birgt eine eigene Welt und funktioniert doch nicht ohne die dramaturgischen Spielereien seiner Vorgänger, wirkt trostlos ohne … Continue reading

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Aufbruch in die Einkehr

Heute Abend zog ich durch die Straßen Friedrichhains. Ziellos und hungrig saß ich eine Zeit in meinem kleinen Bus, der einen guten Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt in einer Nebenstraße steht. Erschöpft war ich, aber auf stille Art beseelt und … Continue reading

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Begegnungen: Kamals Freiheit

Meine Freundschaft mit Kamal scheiterte vor vier Jahren am Nahost-Konflikt. Als ich ihn kennenlernte, war Kamal fünfundzwanzig Jahre alt. An unsere erste Begegnung denke ich immer dann, wenn ich noch spätabends am Computer sitze und vergessen habe, das Licht einzuschalten. … Continue reading

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Der Wert eines Lebens…

… oder nur sein Preis? Wenn ich über den Boxhagener Flohmarkt streune, an einem Sonntag wie heute, über dem sich der Herbst entfaltet hat wie das warme Lächeln eines weisen Alten, dann habe ich den Anspruch auf Leben. Darauf, abgenutzte … Continue reading

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