Tag Archives: Inspiration

Sams Gedanken [Schreib-Experiment 2]

„Mehr experimentieren, Eva“, hörte ich mich neulich sagen, als ich wieder einmal laut mit mir selbst sprach. Ich mache das oft. Und meist ist es Ausdruck eines Gedanken, der schon lange da ist, aber bisher ungehört und ohne Konsequenz einsame … Continue reading

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Orte wie dieser – Des lieux comme celui-ci

Es ist ein besonderer Moment für mich, kurz vor Ende des Jahres, einen alten Text im neuen Gewand präsentieren zu können. „Orte wie dieser„, den ich Anfang März im Blog veröffentlichte, handelt von einem Ort, der mein Leben von Anfang … Continue reading

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Es gibt kein Ende – nur Anfänge…

Wie viel Chamäleon verträgt mein Leben?, fragte ich vor einiger Zeit. Ich weiß es jetzt. Fast zwölf Wochen sind seit dem letzten Eintrag vergangen. Das sind gute drei Monate, ein viertel Jahr. Für mich jedoch fühlt es sich an wie … Continue reading

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Schreiborte

Nicht jeder ist bei Facebook. Und das ist gut so. Wer meiner Facebook-Seite einen Besuch abstatten möchte, braucht zum Glück kein eigenes Profil zu haben – die Seite ist ja öffentlich. Einfach auf den „F“-Button rechts klicken. Dennoch geht einiges … Continue reading

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Im Takt zum Echo schöner Zeiten

Die Sonne beendet ihren Lauf. Vor meinem Fenster legt sich Dunkelheit über die Welt. Doch innen nährt die Helligkeit das Leben. Flackernde Konturen eines Whiskyglases im Kerzenschein. Raufasertapete, für die es längst andere Pläne gibt. Teller, die leergegessen diesen Moment … Continue reading

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Orte wie dieser

Um mich herum ist es dunkel. Nur am Ende des Raumes zeichnet sich das dunkelblaue Rechteck des Himmels im Rahmen des Fensters ab. Es ist eisig draußen und doch habe ich das Fenster einen Spalt geöffnet und die kalte Luft … Continue reading

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Aspekte einer Existenz

(Diesen Text habe ich im vergangenen Jahr geschrieben, inspiriert von Brigitte Reimann, deren Tagebücher mich fasziniert, bewegt und beflügelt haben. Sie stellte sich der Zerrissenheit zwischen Sein und Nicht-Sein, blickte der Verantwortung ins Auge, die das Leben als Schriftstellerin in … Continue reading

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Das weiße Blatt 2014

Irgendwann im letzten Drittel des vergangenen Jahres beschloss ich, disziplinierter zu werden. Ich dachte mir, dass in meinem Lebenstempo drei Leben vonnöten sein würden, um zu erreichen, was ich erreichen will. Eigenwillig war ich schon immer, aber niemals gradlinig. Ich … Continue reading

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#NaNoWriMo: „Put those ugly, wrong words …“

Tag 16 geht zu Ende und damit auch der erste Tag der zweiten Hälfte meines „National Novel Writing Month“. 50.000 Wörter in einem Monat, was für eine Fahrt! Nach meiner Krankheit bin ich den fünften Tag wieder richtig gut drin, … Continue reading

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In 30 Tagen eine Welt

Ein Schluck kalter Kaffee von letzter Nacht, dazu die kratzende Stimme von Guesch Patti, die leicht eiernd von Vinyl erklingt, eine offene Balkontür und unter dunkler Decke ein schlafendes Friedrichshain. Schläft es noch? Oder wieder? Ich blicke vom vierten Stock … Continue reading

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Aufbruch in die Einkehr

Heute Abend zog ich durch die Straßen Friedrichhains. Ziellos und hungrig saß ich eine Zeit in meinem kleinen Bus, der einen guten Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt in einer Nebenstraße steht. Erschöpft war ich, aber auf stille Art beseelt und … Continue reading

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Projekt Zeitreise

Ende März startete ich bei Facebook einen Aufruf. Nachdem ich auf einige mit Bleistift verfasste Manuskripte aus meiner frühen Schreibzeit gestoßen war, fiel mir auf, dass ich niemals mit einer Schreibmaschine gearbeitet habe. Ich bin damals direkt von Hand auf … Continue reading

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Die Lebendigkeit der Dinge

Als sich Karlsson vom Dach vor einigen Jahrzehnten ein Bettlaken überwarf, um eine heldenhafte Jagd auf Einbrecher zu starten, begann meine Liebe zu Gespenstern. Mit lautem „Hui-Buuu“ rauschte der kleine dicke Mann hinter den zwei Halunken her und ich war … Continue reading

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Der Tag danach…

Aus meinem Rucksack schält sich ein verwaister Müsli-Riegel. Zeugnis der letzten Tage, in denen ich kaum zum Essen kam. Leicht zerbeult könnte er auch als ein Symbol meines Gesamt-Zustandes herhalten. Die rasante Serie dreier Tage Buchmesse fand gestern nun mein … Continue reading

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Musische Momente

Im Nachhinein fällt es mir schwer mir vorzustellen, dass ausgerechnet er die Muse gewesen sein soll. Und betrachte ich es aus rationalen Augen, erscheint mir diese Bezeichnung auch absurd, übertrieben, ja fast schon hysterisch. Aber genau das machte die Begegnung … Continue reading

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Raum ohne Zeit

Nun rinnen sie dahin, die Momente, aufgezogen wie Perlen auf einer Kette – von der Geburt bis zum Jetzt. Eine falsche Bewegung, und die Kette reißt. Inspiration ist keine treue Gefährtin. Ich muss verschwinden, mich auflösen. Aufhören zu sein. Geschichte … Continue reading

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Die Kriegsdienstverweigerin

Als ich heute Morgen in das größere von zwei Zimmern kam und die Sonnenstrahlen auf dem schief gewachsenen Dielenboden weilen sah, disponierte ich um. Ich öffnete die Balkontür und füllte das Zimmer mit eisiger Luft. Aus der Küche holte ich … Continue reading

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Jakob und ich

Er stand zwischen zwei Bäumen neben einer Litfaßäule, den Kopf weit in den Nacken gebogen, die Arme weit ausgebreitet und verharrend wie sein eigenes Standbild. Ich hatte mich gerade bücken und meine Hände in den Herbst tauchen wollen, als seine … Continue reading

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Grenzüberschreitung

Ich möchte schreiben, Wörter zu Worten reifen lassen, springen von einem Satz zum nächsten und nur in dem kleinen Raum zwischen Punkt und Großbuchstabe verweilen, als wäre es das einzige Versteck vor Zeit und Raum. Ich will mich begleiten lassen … Continue reading

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