Tag Archives: Freiheit

Orte wie dieser – Des lieux comme celui-ci

Es ist ein besonderer Moment für mich, kurz vor Ende des Jahres, einen alten Text im neuen Gewand präsentieren zu können. „Orte wie dieser„, den ich Anfang März im Blog veröffentlichte, handelt von einem Ort, der mein Leben von Anfang … Continue reading

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Es gibt kein Ende – nur Anfänge…

Wie viel Chamäleon verträgt mein Leben?, fragte ich vor einiger Zeit. Ich weiß es jetzt. Fast zwölf Wochen sind seit dem letzten Eintrag vergangen. Das sind gute drei Monate, ein viertel Jahr. Für mich jedoch fühlt es sich an wie … Continue reading

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Wie viel Chamäleon erträgt ein Leben?

Es gibt Dinge, die machen den Zauber eines morgendlichen schwarzen Kaffees noch verführerischer: das Rascheln einer Zeitung, die Abwesenheit von Zeit, alte Lieder oder klassische Virtuositäten, ein Stapel ungelesener Bücher, der Blick in liebende Augen, ein Pyjama und das Wissen, … Continue reading

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Orte wie dieser

Um mich herum ist es dunkel. Nur am Ende des Raumes zeichnet sich das dunkelblaue Rechteck des Himmels im Rahmen des Fensters ab. Es ist eisig draußen und doch habe ich das Fenster einen Spalt geöffnet und die kalte Luft … Continue reading

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Die Würde von Tyke muss unantastbar sein

Tonnenschwer kracht der Elefant auf den Mann nieder, der noch kurz rücklings stolpert, dann fällt und keine Chance mehr hat, zu entkommen. Die Stoßzähne des Tieres bohren sich in den Körper, schieben den Mann meterweit durch den staubigen Boden, wieder … Continue reading

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Aufbruch in die Einkehr

Heute Abend zog ich durch die Straßen Friedrichhains. Ziellos und hungrig saß ich eine Zeit in meinem kleinen Bus, der einen guten Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt in einer Nebenstraße steht. Erschöpft war ich, aber auf stille Art beseelt und … Continue reading

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Mutter Erde und ihre Kinder

Letzte Woche bekam ich eine SMS von meinem Freund. „Unglaublich. Sieh‘ dir das an, du musst herkommen“, schrieb er und hängte ein milchig-weißes Foto an, auf dem sich ebenso unscharf ein paar dunkle Flecken abzeichneten. Der Tag war von niederdrückender … Continue reading

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Hexenverbrennung

Unter unbelaubten Ufern Fern der Welten Licht Lodert schmerzlich tiefes Feuer Findet seinen Schöpfer nicht Reicht der Hirten Ruf Bis unter welkes Blätterdach Kraftlos atmet weit gefächert Eine Seele, zart und schwach Unter tosendem Applaus wird Das Findelkind ins Licht … Continue reading

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Begegnungen: Kamals Freiheit

Meine Freundschaft mit Kamal scheiterte vor vier Jahren am Nahost-Konflikt. Als ich ihn kennenlernte, war Kamal fünfundzwanzig Jahre alt. An unsere erste Begegnung denke ich immer dann, wenn ich noch spätabends am Computer sitze und vergessen habe, das Licht einzuschalten. … Continue reading

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Von Kaffee, Kellern und Kollegen

Mein Kollege wollte Kaffee bringen. Schwarzen Kaffee ohne Schnickschnack, in einem Glas auf einer Untertasse. Aber irgendetwas scheint ihn aufgehalten zu haben. Und wenn ich mich so umblicke und versuche, an den vielen Bier- und Wasserkästen vorbeizuschauen, die sich rund … Continue reading

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