Category Archives: Gedacht

Es gibt kein Ende – nur Anfänge…

Wie viel Chamäleon verträgt mein Leben?, fragte ich vor einiger Zeit. Ich weiß es jetzt. Fast zwölf Wochen sind seit dem letzten Eintrag vergangen. Das sind gute drei Monate, ein viertel Jahr. Für mich jedoch fühlt es sich an wie … Continue reading

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Zwischen Bierflaschen das Leben

Während fast überall Fernseher in den Straßen stehen und König Fußball seine Untertanen in die Cafés und Bars lockt, bleibt der Boxhagener Platz angenehm zeitlos. Als wäre dies eine Zone unberührt von Brot und Spielen, unvergiftet trotz einer gutbürgerlich wirkenden … Continue reading

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Wie viel Chamäleon erträgt ein Leben?

Es gibt Dinge, die machen den Zauber eines morgendlichen schwarzen Kaffees noch verführerischer: das Rascheln einer Zeitung, die Abwesenheit von Zeit, alte Lieder oder klassische Virtuositäten, ein Stapel ungelesener Bücher, der Blick in liebende Augen, ein Pyjama und das Wissen, … Continue reading

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Die Abwesenheit von Zeit

Vier Wochen sind seit meinem letzten Eintrag vergangen. Sie sind verflogen, aber nicht verloren. Der Blog und die Facebook-Seite mögen den Eindruck erwecken, als wäre nichts passiert, als hätte kein Wort den Weg in einen Kontext gefunden, als stockten die … Continue reading

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Im Takt zum Echo schöner Zeiten

Die Sonne beendet ihren Lauf. Vor meinem Fenster legt sich Dunkelheit über die Welt. Doch innen nährt die Helligkeit das Leben. Flackernde Konturen eines Whiskyglases im Kerzenschein. Raufasertapete, für die es längst andere Pläne gibt. Teller, die leergegessen diesen Moment … Continue reading

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Fundstück: Versöhnung in Ostwestfalen

(Versöhnung ist ein großes Wort, das mir immer schien wie etwas, das sich nicht in Aktivität erzeugen lässt, sondern aus Passivität erwachsen muss – mit der Zeit. Und heute fand ich dazu ein Beispiel aus meinem Leben. Ich entdeckte das … Continue reading

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Notizbuch-Philosophie

Ich habe so laut gelacht, dass die fünfjährige Nachbarstochter in der Nebenwohnung aufgewacht ist. Zumindest hörte ich durch die dünnen Wände ihr lautes »Maaamaaa«, nachdem ich mich wieder beruhigt hatte. Ich habe noch genau zwölf Minuten, um einen Blog-Eintrag zu … Continue reading

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Aufbruch in die Einkehr

Heute Abend zog ich durch die Straßen Friedrichhains. Ziellos und hungrig saß ich eine Zeit in meinem kleinen Bus, der einen guten Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt in einer Nebenstraße steht. Erschöpft war ich, aber auf stille Art beseelt und … Continue reading

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Reise nach Jerusalem

Eine Ungerechtigkeit dieser Welt ist es, dass es Dinge gibt, die nicht zusammenpassen, aber die einander brauchen. Und auf tragische Weise nicht ohne einander können. Nicht mit, nicht ohne – eine schmerzliche Patt-Situation auf Säulen der Abhängigkeit, in der irgendwann … Continue reading

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Hexenverbrennung

Unter unbelaubten Ufern Fern der Welten Licht Lodert schmerzlich tiefes Feuer Findet seinen Schöpfer nicht Reicht der Hirten Ruf Bis unter welkes Blätterdach Kraftlos atmet weit gefächert Eine Seele, zart und schwach Unter tosendem Applaus wird Das Findelkind ins Licht … Continue reading

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Musische Momente

Im Nachhinein fällt es mir schwer mir vorzustellen, dass ausgerechnet er die Muse gewesen sein soll. Und betrachte ich es aus rationalen Augen, erscheint mir diese Bezeichnung auch absurd, übertrieben, ja fast schon hysterisch. Aber genau das machte die Begegnung … Continue reading

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Das Glück der leeren Stunde

Mein Morgen streckt sich nun schon seit einem halben Tag bis in den Mittag hinein. Erwacht vor der Sonne habe ich den Zauber früher Momente wieder entdeckt. Wie konnte ich vergessen, dass die reinen und frühen Stunden des Tages wie … Continue reading

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Raum ohne Zeit

Nun rinnen sie dahin, die Momente, aufgezogen wie Perlen auf einer Kette – von der Geburt bis zum Jetzt. Eine falsche Bewegung, und die Kette reißt. Inspiration ist keine treue Gefährtin. Ich muss verschwinden, mich auflösen. Aufhören zu sein. Geschichte … Continue reading

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Die Kriegsdienstverweigerin

Als ich heute Morgen in das größere von zwei Zimmern kam und die Sonnenstrahlen auf dem schief gewachsenen Dielenboden weilen sah, disponierte ich um. Ich öffnete die Balkontür und füllte das Zimmer mit eisiger Luft. Aus der Küche holte ich … Continue reading

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Der Wert eines Lebens…

… oder nur sein Preis? Wenn ich über den Boxhagener Flohmarkt streune, an einem Sonntag wie heute, über dem sich der Herbst entfaltet hat wie das warme Lächeln eines weisen Alten, dann habe ich den Anspruch auf Leben. Darauf, abgenutzte … Continue reading

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Prag ist überall.

Meine Suche nach Schönheit hat mich bis zur Karlsbrücke getragen. Dichter Nebel steht zwischen matt schimmernden Laternen. Wenige Meter entfernt sehe ich einen Mann, er verweilt wie ich am Rand der Brücke. Die Mauer endet zwei Handbreit über seinem Knie. … Continue reading

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Reflexion über die Reflexion

„(…) wenn nun der wahrnimmt, der sieht, daß er sieht, und hört, daß er hört, und als Gehender wahrnimmt, daß er geht, und wenn es bei allem anderen ebenso eine Wahrnehmung davon gibt, daß wir tätig sind, so daß wir … Continue reading

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